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Namajari Namajari ist weiblich
with broken heart.




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Zurück am Anfang... Namajari & Sunset Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Viel zu lange weg. Über alles tausend Mal Gedanken gemacht, immer wieder verdrängt, gehofft, x-Male geweint und am Ende; kam ich doch nicht über ihn hinweg. Ich brauchte ihn. Selbst, die Erkenntnis, dass er schuldig war, liess mich nicht von ihm abbringen und führte mich wieder zurück. Zurück an jenem Ort, als alles begann.

Ich konnte einfach nicht ohne ihn. Auch wenn ich es gewollt hätte. Ein Teil in mir, tief in meinem Herzen, herrschte über Kopf und Verstand; zwang mich alles verzeihen und zu hoffen, dass er noch hier war, dass er mich auch noch liebte, nebst der beiwohnenden Angst, dass er mir etwas antun könnte... wie er es.. Séan..
Es überkam mich ein leichtes Zittern, meine Lippen vibrierten und mein Atem geriet ins stocken. Ich würde ihn nie vergessen können. Er war nicht nur der Vater unseres Kindes, er war viel mehr als das. War es doch nie richtige Liebe; eine schmale Grenze zwischen Hass und Begehren. Nie war es eindeutig gewesen und doch deutlich genug, dass er zu mir gehörte, zu Blaize, meinem Sohn. Niemals konnte ich vergessen, was zwischen uns war, absolut niemals.
Ich stand völlig in Gedanken versunken, inmitte des sumpfigen Gebietes; passend, wie ich fand.

Was würde passieren, wenn wir uns nach solanger Zeit...
Was, wenn es ein Wiedersehen geben würde?

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« Sie flog so hoch.. »

Wenn einem die Seele
aus dem Leib gerissen wird
und man denkt

dass man nicht tiefer
in Schmerz sinken kann,
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« .. und fiel so tief »

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Namajari am 10.11.2014 16:39.

10.11.2014 16:38 Namajari ist offline Email an Namajari senden Homepage von Namajari Beiträge von Namajari suchen Nehmen Sie Namajari in Ihre Freundesliste auf
Sunset Daemon Sunset Daemon ist männlich
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Outplay
nach dem Treffen mit Ellenor
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Noch Tage später spukte mir die isabellfarbene Stute im Kopf herum und ich sah den Grund dafür einfach nicht. Sicher, sie war etwas Besonderes gewesen, ihre dickköpfige Art und ihr Mut hatten mir imponiert. Dennoch hatte ich sie ohne zu zögern vor den Kopf gestoßen und es tat mir auch nach wie vor nicht leid. Nun gut, vielleicht ein bisschen.. Dennoch ertappte ich mich immer wieder dabei, wie ich mir ihren Anblick vor mein inneres Auge rief und mich im Geiste fragte, was sie wohl gerade machte. Sie schien noch recht neu in der Gegend gewesen zu sein. Auch, wenn ich die Gesellschaft der Herde mied wie der Teufel das Weihwasser, so gab es doch wenig, was meinen Augen verborgen blieb und ich hatte sie hier noch nie zuvor gesehen. Ob sie sich wohl gut einleben würde? Wollte sie überhaupt bleiben? Und inwieweit ging das mich etwas an?
Seufzend schritt ich durch den Sumpf, eine Gegend so trübsinnig wie meine Laune. Jetzt im Winter war es noch schlimmer und man musste höllisch achtgeben, wohin man seine Hufe setzte. Noch dazu, wo es so schnell dunkel wurde und man dann nur noch erahnen konnte, wo das eiskalte, schleimige Wasser lauerte. Ich hasste mich dafür, dass ich immer wieder schwach wurde. Es passte mir ganz und gar nicht, dass andere meine Gedanken beherrschten und mich tanzen ließen wie eine Marionette. So oft hatte ich mir geschworen, mich nicht mehr einlullen zu lassen - und was war passiert? Das genaue Gegenteil. Erst hatte Grace mir den Kopf verdreht und dann Namajari und jetzt musste ich immer wieder zurückstecken. Ich musste mich schlecht fühlen wegen Seáns Tod, obwohl ich das bei aller Liebe nicht tat. Sicher, ich war aufbrausend gewesen und zu schnell aus der Haut gefahren, aber er hatte mich auch gereizt bis aufs Blut und er hatte nichts anderes verdient gehabt. Er war ein Halodri gewesen wie er im Buche stand. Was hatte er denn schon geleistet? Wer hatte Blaize aufgezogen wie seinen eigenen Sohn, obwohl er mit Kindern rein gar nichts anfangen konnte?! Das war doch wohl ich gewesen. Und dennoch konnte ich den Ausdruck in Nams Augen nicht vergessen, als wir uns zufällig am Sammelplatz begegnet waren. Die Trauer hatte so tief in ihr gesessen, dass ich mich völlig hilflos gefühlt hatte. Aber ich verstand noch immer nicht, wieso. Sicher, er war der Vater ihres Sohnes gewesen und das hätte sie auf ewig verbunden. Aber doch nicht als Paar! Schließlich liebte ich die Schimmelstute und hatte stets geglaubt, dass sie meine Gefühle erwiderte.
Wie gerne hätte ich sie gefragt. Und als ich den Kopf hob und sie vor mir stehen sah, da wusste ich, dass ich Angst vor den Antworten hatte.

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10.11.2014 18:26 Sunset Daemon ist offline Email an Sunset Daemon senden Beiträge von Sunset Daemon suchen Nehmen Sie Sunset Daemon in Ihre Freundesliste auf
Namajari Namajari ist weiblich
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Wie konnte es sein... wie konnte es einfach nur sein..

Die Welt stand still, als ich ihn sah. Mein Herz pochte unentwegt; ganz wild und schonungslos. Da war ER! Wie lange hatte ich diesen Moment herbei ersehnt! Wie lange hatte ich mir ausgemalt, wie das Wiedersehen sein würde. Und wie gross war meine Angst nun, ihn wiederzusehen. Freude, Liebe, Glück; all jene Gefühle, die damals in mir hochkamen wie die Wellen über das Meer; von all dem, war zu jenem Zeitpunkt nichts mehr übrig - ausser Unsicherheit und Unwissenheit - was wohl nun geschehe und ob, in dieser langer Zeit all jene Wunden geheilt waren, die so sehr schmerzten, dass ich damals kopflos die Flucht ergriff. Und als ich ihn so ansah.. fühlte ich den ewigen Schmerz. Und ich dachte wieder an Seàn. Und wie er ihn wohl..

Ich war kaum instande gewesen zu sprechen, geschweige zu lächeln und so sah ich regunglios verharrend an. Nicht wissend, was zu sagen, brach ich schliesslich in Tränen aus -- der Damm, denn ich über mehrere Monate aufrechtgehalten hatte -- brach und ich weinte, wie ein kleines Mädchen hemmungslos und laut. "Dae..." Es war ein Flüstern, ein Räuspern, zwischen den lauten Gefühlsausbrüchen. Mein Antlitz war über und über mit Tränen überströmt, die Wangen glühten feuerrot und ich zitterte wie Espenlaub; unkontrolliert und stark. "Warun hast du das getan!!!?" Ich schrie, so stark und laut, wie ich konnte, während immerzu Schluchzer und Atemnot über mich kam. Ich wollte eine Antwort. Ich wollte endlich wissen, warum Seàn hatte sterben müssen. Was hatte er getan! Warum verdammt nochmal! Ich verstand es nicht. Und ich würde es auch nie verstehen wollen. Er hat meinem Kind den Vater genommen und das genügte für...
"Du hast ihn getötet!" War das letzte, was mir über die Lippen kam, ehe meine zierliche Beine aus Erschöpfung nachgaben und ich zu Boden sank..

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10.11.2014 18:51 Namajari ist offline Email an Namajari senden Homepage von Namajari Beiträge von Namajari suchen Nehmen Sie Namajari in Ihre Freundesliste auf
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Es kam mir vor, als ob ich ein Déja-vu hätte. Wie beim letzten Mal sah ich keine Wiedersehensfreude in ihren Augen, auf ihren Zügen. Sie starrte mich nur an und wirkte unendlich müde - genau so, wie ich mich fühlte. Sie lächelte nicht, geschweige denn, dass sie strahlte, so wie sie es eigentlich müsste. Mir wurde klar, dass sie mich wohl nicht vermisst und dass ich mich somit wieder einmal getäuscht hatte. Ich hatte mich falsch entschieden. Es wäre besser gewesen, dieser Herde den Rücken zu kehren und ihrem Familienglück nicht im Wege zu stehen. Aber das lag einfach nicht in meinem Naturell! Aufgeben war nun einmal keine Option. Wer zu Boden geworfen wurde, der musste wieder aufstehen - immer! So hatte ich es jedes Mal gemacht, warum hätte ich dieses Mal eine Ausnahme machen sollen? Noch dazu, wo es doch um sie ging! Ich hätte sie niemals ohne ein Wort des Abschieds zurücklassen können. Ich liebte sie schließlich, und zwar über alles. Ich hätte alles für sie gegeben, alles für sie getan. Deshalb hatte auch Seán sterben müssen, weil ihre unsere Ehre in den Schmutz gezogen hatte. Noch dazu war es ja nicht beabsichtigt gewesen. Als ich gegangen war, hatte er noch gelebt. Aber ich wusste, dass dies Details waren, die Namajari nicht im Mindesten interessieren würden.
Als sie anfing zu weinen, da versetzte mir das einen Stich ins Herz, der mir beinahe den Atem raubte. Aber ich wusste, dass ich sie nicht trösten konnte, nicht trösten durfte. Trotzdem bewegte ich mich so nahe an sie heran wie nur möglich und warf ihr einen langen Blick zu, während sie mir die Worte an den Kopf knallte wie Kanonenkugeln. Ich ließ alles stumm an mir abprallen und überlegte, was ich sagen sollte. Ich würde keine Ausreden erfinden und mich auch nicht herauswinden wie ein Fisch, denn ich stand zu meinen Entscheidungen. Es war mein Leben und ich lebte es so, wie ich es für richtig hielt. Manchmal eben ohne Rücksicht auf Verluste und mit Kollateralschäden, die nicht wieder gut zu machen waren.
"Gegenfrage", hob ich tonlos an. "Warum setzt dir das so sehr zu? Ich weiß, dass er Blaizes Vater ist und ich könnte verstehen, wenn er am Boden zerstört wäre, was er bestimmt auch ist. Aber du? Warum trifft es dich bis ins Mark? Ich dachte, zwischen uns wäre alles klar." Nun stand auch in meinen Augen tiefe Trauer. Ich war genauso enttäuscht wie sie, wenn auch aus ganz anderen Gründen. Machte das mit uns beiden überhaupt noch einen Sinn? Wie sah unsere Zukunft aus? Hatten wir überhaupt eine, eine gemeinsame? Rosig sah es nicht gerade aus. Und als sie zu Boden ging, griff erneut die Furcht mit ihrer eiskalten Hand nach meinem Herzen. "Nam", flüsterte ich und senkte mich rasch zu ihr herab. Und ich wusste, an meinen Gefühlen hatte sich rein gar nichts geändert...

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10.11.2014 19:10 Sunset Daemon ist offline Email an Sunset Daemon senden Beiträge von Sunset Daemon suchen Nehmen Sie Sunset Daemon in Ihre Freundesliste auf
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Aber du? Warum trifft es dich bis ins Mark? Ich dachte, zwischen uns wäre alles klar.

Seine Worte klangen fern und dennoch fühlte ich, wie mein ganzes Ich darunter litt. Er hatte recht. Es war alles klar. Zumindest war es klar gewesen. Ich liebte ihn und nicht Seàn. Doch als ich von seinem Tod erfuhr, war plötzlich alles anderst. Etwas in mir war mit ihm gegangen. Ein Teil - irgendwo ganz tief in den Furchen meines Herzens - war seither leer und kalt. Ich hätte es nie zugeben können; doch insgeheim hatte ich auch Gefühle für Seàn. Und diese waren erst durch sein Tod mir bewusst geworden. Immerzu hatte ich es verdrängt und der Gedanke daran, ekelte mich, aber es war wahr. Seàn hatte ich auch geliebt. Vielleicht nicht so, wie man richtig 'liebte', aber da war etwas zwischen uns gewesen, etwas ungreif- und unnahbares. Nun war es weg. Und ein Teil von mir auch.

Ich fühlte die Wärme von Dae an meiner Seite; die Hautstelle kribbelte, und eine Art der Hitze kam in mir auf. "Ich habe dich immer geliebt, Dae...", Dies war die Wahrheit. "Aber du hast mir etwas genommen... etwas...", ich brach ab, drückte meine zitterende Schnute an sein Gesicht und weinte. "Du hast alles verändert. Warum hast du das getan? Warum?", ich fragte pausenlos, während ich meine Wangen an seine presste und mir schliesslich auf die Lippen biss, um dem ganzen ein Ende zu setzen. Ich versuchte den psychischen Schmerz mit dem rein körperlichen zu überdecken. Hoffnungslos. Allmählich fühlte ich, wie taub meine Unterlippe wurde; es rann eine dicke, zähe Flüssigkeit über mein Kinn; ich blutete.

Sowie es meine Seele tat.

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Namajari am 19.11.2014 17:27.

19.11.2014 17:24 Namajari ist offline Email an Namajari senden Homepage von Namajari Beiträge von Namajari suchen Nehmen Sie Namajari in Ihre Freundesliste auf
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Mir lief ein Schauer über den Rücken, als Namajari mir sagte, dass sie mich immer geliebt habe. Keine Sekunde lang zweifelte ich an ihren Worten, ich wusste, dass sie mich niemals angelogen hätte, wenn es um so etwas ging. Sie hätte nicht die Worte gesprochen, die ich gerne hören wollte, nur, um mich zufrieden zu stellen. Und es war Balsam für meine geschundene Seele. Aber mir entging auch nicht, dass sie in der Vergangenheitsform sprach. War es vorbei? Hatte ich alles kaputt gemacht? Sie war mir so nahe wie schon lange nicht mehr, sowohl körperlich als auch geistig. Ich fühlte mich wie elektrisiert und fragte mich, wie ich es so lange ohne sie hatte aushalten können.
"Ich wollte dir nie etwas wegnehmen, Namajari", erklärte ich ihr. "Ich wollte dich niemals verletzen. Das musst du mir glauben. Auch ich habe dich immer geliebt und ich tu es noch. Es wird sich nie etwas daran ändern." Ich sah sie fest an, wollte einfach nur, dass sie mir glaubte. Nicht, weil ich sie zu etwas überzeugen wollte oder glaubte, dass sie mir deshalb verzeihen würde. Nein, ich wollte einfach nur, dass sie sich dessen bewusst war, wie es um mich stand. Immer gestanden hatte, schon seit ich sie das erste Mal gesehen hatte. Seit ihr Sohn auf die Welt gekommen war, seit sie mir das Leben gerettet hatte, immer. Wir hatten stets zusammen gehört. Aber da hatte sich jemand zwischen uns drängen wollen und das hatte ich nicht zulassen können. "Aber weißt du, er wollte dich mir wegnehmen. Das war für mich keine Option. Ich hätte darauf vertrauen können, dass du das nicht zulassen wirst, aber dazu war ich nicht fähig." Ich schluckte schwer, meine Stimme versagte. Ich wollte mich nicht vor ihr rechtfertigen. Ich hatte das getan, was ich für richtig hielt, und es war immer noch die richtige Entscheidung gewesen - für mich. Nur nicht für sie. Genauso wie es damals mit Grace und Moonlight gewesen war. Warum war mein Leben nur so eine verdammte Endlosschleife?!
"Vielleicht musste es so sein..." Zart fuhr ich ihren Mähnenkamm entlang. Ich wusste nicht, ob dies ein Abschied oder ein Neuanfang war. Ich genoss nur den Moment. Sie war alles und sie würde es bleiben. Ich konnte die Vergangenheit nicht mehr ändern, aber die Zukunft, sie war das, was wir gestalten konnten, gemeinsam. Wenn sie mich ließ.

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19.11.2014 18:16 Sunset Daemon ist offline Email an Sunset Daemon senden Beiträge von Sunset Daemon suchen Nehmen Sie Sunset Daemon in Ihre Freundesliste auf
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