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Die Herde Feuerschweif » Das Leben » Wiesen » Mara && Slider # If we ever meet again » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Gunslider Gunslider ist männlich
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Mara && Slider # If we ever meet again Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

If we ever meet again

Jeder Muskeln seines Körper stand unter Spannung, das Blut rauschte durch seine Adern und Venen. Das Adrenalin pulsierte in seinem Blut, ließ ihn noch schneller laufen. Er hatte es schon immer geliebt. Die Freiheit welche man dadurch verspürte. Das Gefühl fliegen zu können. Niemand störte einen, niemand stellte sich einem in den Weg. Nichts und niemand würde ihn aufhalten.
Es war eine sehr lange Zeit der Abstinenz gewesen, eine Zeit voller Höhen und Tiefen. Doch nun fühlte er sich frei, fühlte sich bereit für die Welt. Er würde nichts erzählen wo er gewesen war, er würde nicht erzählen was er erlebt hatte. Das war seine Geschichte, seine Erlebnisse. Die es galt für sich zu behalten.
Die Hufe donnerten über den weichen Boden, im gleichmäßigen Rythmus trommelte er dahin. Erst als er einen gewissen Punkt wieder erreich hatte wurde er langsamer, doch noch immer fühlte er sich unbeschwert und frei. Der Rythmus wurde leiser, langsamer. Der Boden verschluckte langsam seine Geräusche, ehe er schließlich in den Schritt durchparierte. Er war frei, er war er selbst. Er war anders.
Zufrieden schnaubte er ab und blickte sich um. Viel hatte sich nicht verändert, soweit er das beurteilen konnte. Sein Kopf senkte sich und rupfte ein paar Grashalme heraus ehe er langsam weiter trottete. Bisher war er Gesellschaft ausgewichen, wobei es sich natürlich nicht immer vermeiden ließ. Doch er wollte alles hinter sich lassen. Die Geschichte mit Mara, seinem Bruder, seinem Vater... einfach mit allem. Er war nicht mehr er selbst gewesen.
Aufmerksam wanderte sein Blick über die Wiese. Hier und da stand ein Artgenosse, doch gezielt würde er auf keinen von ihnen zu gehen. Vielleicht war er ja dazu bestimmt ein Einzelgänger zu sein. Doch wer wusste schon was die Zukunft bringen würde.

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18.09.2015 16:26 Gunslider ist offline Email an Gunslider senden Beiträge von Gunslider suchen Nehmen Sie Gunslider in Ihre Freundesliste auf
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Letzte Nacht war eine angenehme Nacht gewesen. Ich konnte endlich mal wieder entspannt schlafen, denn Jaguay hatte über uns gewacht. Ich fühlte mich so sicher bei ihm und war unendlich froh, ihn zu haben. Ich wusste nicht, was ich ohne ihn tun würde. Er war mein bester Freund, mein Seelenverwandter. Eigentlich waren er und Armath alles was ich brauchte. Wir waren wie eine kleine Familie. Wir mochten eine verkorkste Familie sein, aber was machte das schon? Hauptsache wir hatten uns. Niemals hätte ich gedacht, dass ich jemals so glücklich werden würde. Noch vor ein paar Monaten wollte ich Armath nicht, hatte ihn als Last und Strafe bezeichnet. Und jetzt? Ich konnte gar nicht glücklicher und stolzer sein. Er machte mein Leben vollständig und er hatte mich so viel reifer werden lassen. Ich lief nicht mehr blind durch die Welt – das verdankte ich allerdings auch genügend anderen. So viele Artgenossen hatten mein Leben geprägt seit ich zu dieser Herde gestoßen war, all diese Bekanntschaften, egal ob groß oder klein, wollte ich nie mehr missen. Ich war froh, dass ich all diese Erfahrungen hatte machen dürfen. Sie hatten mir geholfen, zu meinem wahren Ich zu finden. Es war noch gar nicht lange her, da dachte ich, mein Leben sei vorbei sobald Armath das Licht der Welt erblickte, doch da hatte ich mich so was von geirrt. Ich hätte mir diese Mutterrolle niemals zugetraut und auch ohne Jaguay hätte ich es vermutlich nicht so gut gemeistert, aber ein Großteil war wohl doch einfach Instinkt. Zum Glück, denn woher sollte man das Wissen nehmen, wenn man es nicht hatte? Es musste uns in die Wiege gelegt worden sein, sonst könnten wir diese Aufgabe gar nicht meistern.
Ich senkte meinen Kopf und riss ein paar saftige Grashalme aus dem Boden, dabei ließ ich Armath nicht aus den Augen, welcher ganz in Ruhe die Welt erkundete – ohne sich übermäßig weit zu entfernen. Bald würde es nicht mehr so leicht sein, an Nahrung zu kommen. Wenn es kalt wurde und alle Pflanzen sich verabschiedeten, würde es schwer werden, den Kleinen zu ernähren. Aber auch das würde sicher nicht zum Problem werden, so lang Jagu bei uns blieb. Und das würde er, da war ich ganz sicher.
Mein Blick wanderte immer wieder zu Armath, durch sein gold glänzendes Fell war er leicht zu erkennen. Dieses Fell weckte viele Erinnerungen in mir und auf einmal schien eine lebendig zu werden. Sah ich dort wirklich Gunslider? Den Slider? Ich hatte ihn eine Ewigkeit nicht mehr gesehen und konnte es kaum glauben. Er war für eine Weile von der Bildfläche verschwunden. War er wirklich wieder da? Ich hob meinen Kopf und sah ihn nur kurz an. Ich wusste nicht, ob ich etwas sagen sollte. Vielleicht hatte er gar kein Interesse an einem Gespräch.

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18.09.2015 17:30 Maravilla ist offline Email an Maravilla senden Homepage von Maravilla Beiträge von Maravilla suchen Nehmen Sie Maravilla in Ihre Freundesliste auf Füge Maravilla in deine Contact-Liste ein
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Wenn man es so sehen wollte war es eine Reise zu sich selbst gewesen. Klang vielleicht blöd, war aber so. Die Vergangenheit hatte ihn immer und immer wieder eingeholt. Entweder in Gedanken oder in gestaltlicher Version in Form seines Vaters oder Bruder. Er hatte nicht los lassen können, die Stimme seines Vaters war allgegenwärtig gewesen. Immer da, egal wo er war oder was er versuchte. Und damit war nun Schluss, irgendwann war er soweit gewesen los zu lassen, dagegen anzukämpfen. Es konnte so nicht weiter gehen. Er hatte Frauen an sich heran gelassen, hatte sich ihnen geöffnet. Was ein großer Fehler gewesen war, ein sehr großer Fehler. Calcit, Ethuil, Mara, ... All diese Namen, all diese Stuten. Von nun an würde es das nicht mehr geben, es gehörte zu seinem neuen Ich dazu. Er war nun er selbst, niemand würde ihm mehr etwas einreden können. Selbst die Stimme seines Vaters war verschwunden, verbannt aus seinen Gedanken.
Endlich war er frei.
Und deshalb war er wieder hier. Er würde nicht gezielt nach Gesellschaft suchen, dafür war er einfach noch nie der Typ gewesen. Doch wenn es soweit kam, wäre er bereit. Genüsslich rupfte er ein paar Grashalme aus und blickte sich um. Friedlich standen die Artgenossen herum, genossen das saftige Gras. Er hatte sichd die Pferde nicht genauer angesehen, doch nun blieb sein Blick gedankenverloren an einem Schimmel hängen. Einer Schimmelstute die ein Palominofohlen bei Fuß hatte. Gedankenverloren hing sein Blick auf den Beiden, als es ihn eiskalt durchzuckte. Wenn er das Fohlen ansah, sah er sich selbst. Er riss die Augen auf, die Muskeln spannten sich an. War das denn die Möglichkeit. Er war davon abgekommen sich selbst zu sehen, denn das war völliger Quatsch. Doch wer war es dann? Es konnte nur... Nein! Seine Ohren waren gespitzt, die Augen aufmerksam auf die weiße Stute gerichtet. Und auch sie schien ihn gesehen zu haben? Er hatte diese Begegnung herbei gesehnt, doch eigentlich nicht so bald. Mara war also Mutter geworden, hatte ein Kind von seinem Bruder. Der alte Slider wäre vor Wut womöglich wieder geplatzt, doch jetzt blieb er völlig ruhig. Lange Zeit starrten sie sich einfach nur an und Mara machte keine Anstalten ihm entgegen zu kommen. Gut, dann würde er eben zu ihr kommen. Langsam lief er auf sie zu und blieb in einem gewissen Abstand zu ihr stehen. Ein gewisser Abstand der es ihr offen ließ einfach zu gehen, dann wäre es deutlich dass sie ihm nicht mehr begegnen wollte. "Mara", seine Stimme klang fest, neutral. Ein rasches Lächeln flog über seine Lippen, ehe sein Blick kurz zu ihrem Nachwuchs huschte. Mehr sagte er vorerst nicht, wartete ab ob sie seine Gegenwart überhaupt duldete.

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20.09.2015 13:40 Gunslider ist offline Email an Gunslider senden Beiträge von Gunslider suchen Nehmen Sie Gunslider in Ihre Freundesliste auf
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Was mochte das nur für eine Bedeutung haben? Ich hatte Slider so lange nicht gesehen, er hatte wohl das Tal verlassen. Genau wie sein kranker Bruder. Bei dem Gedanken an Sephiroth kochte die Wut ein wenig in mir hoch, doch ich führte mir vor Augen, dass er mir mit seiner Tat eigentlich kein bisschen geschadet hatte. Er hatte mir damit so viel geschenkt, ohne es zu wissen. Er hatte mir meinen wundervollen Sohn geschenkt und dazu eine große Portion Reife. Vor einigen Monaten noch hätte ich mir das niemals zugetraut, aber ich war ja zum Glück auch nicht auf mich allein gestellt, wie ich es anfangs befürchtet hatte. Es gab eben doch noch gute Seelen, auch wenn es schwer war, sie zu finden. Und ob Gunslider eine davon war, rätselte ich immer noch. Ich hatte ihn noch nie richtig einschätzen könnten, wahrscheinlich hatte sich das auch nicht geändert. Ich war mir total unsicher was ihn anging, so wusste ich auch nicht wie ich reagieren sollte, als er langsam auf uns zukam. Ich warf einen kurzen prüfenden Blick zu Armath – er war hinter mir, also alles gut. Ich versuchte, meine Körperhaltung nicht ganz so angespannt wirken zu lassen wie sie eigentlich war, aber so wie ich ihn kannte wusste er wahrscheinlich genau wie ich grade fühlte und was in mir vorging. Doch meine Muskeln lockerten sich etwas, als er mich ansprach. Seine Stimme klang ruhig, er wirkte nicht, als wäre er auf Krawall gebürstet. Wie ich allerdings noch wusste, konnte sich das innerhalb von Sekunden ändern. Ich würde nie die Bisswunde vergessen, die er mir anfangs zugefügt hatte. Andererseits würde ich auch nie vergessen, wie er mir einmal das Leben vor den Wölfen gerettet hatte. Ich gab es auf, ihn in irgendeine Schublade stecken zu wollen, es funktionierte nicht. Slider war Slider - total unvorhersehbar und aggressiv - und doch hatte ich ihn nie aus meinem Kopf bekommen.
„Slider“, gab ich sanft zurück und ging noch zwei Schritte auf ihn zu, um ihm zu zeigen, dass ich nicht abgeneigt war. Ich war mir zwar noch immer nicht sicher was in ihm vorging (was ich eigentlich niemals war) aber ich beschloss, ihm zu vertrauen. Das hatte noch nie geschadet.
Auch Armath hatte ihn nun bemerkt und stellte sich neben mich, er sah ihn einfach nur neugierig an. Anscheinend war er verwirrt, weil er das gleiche goldglänzende Fell wie er besaß, denn er sah zwischen sich selbst und ihm hin und her. Mein Blick lag allerdings auf Gunslider. Falls er doch aus irgendeinem hinterhälterischen Grund zurückgekommen war, war ich jederzeit bereit, meinen Sohn zu beschützen. Irgendwie war ich von mir selbst überrascht, so etwas von ihm zu denken, aber seit es Armath gab, vertraute ich sicherheitshalber niemandem mehr im Vorhinein – außer Jaguay.

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20.09.2015 19:01 Maravilla ist offline Email an Maravilla senden Homepage von Maravilla Beiträge von Maravilla suchen Nehmen Sie Maravilla in Ihre Freundesliste auf Füge Maravilla in deine Contact-Liste ein
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Aufmerksam studierte er ihren Gesichtsausdruck, versucht jegliche Regung wahr zu nehmen. Mara war für ihn immer wie ein offenes Buch gewesen, es war ihm immer leicht gefallen. Doch heute tat selbst er sich schwer. Woran das wohl liegen mochte? Doch scheinbar war sie nicht abgeneigt sich mit ihm zu unterhalten, seine Gesellschaft zu dulden. Er hätte durchaus verstanden wenn sie auf dem Absatz kehrt gemacht hätte oder ihn persönlich zum Teufel gejagt hätte. Doch sie tat es nicht, das war doch schon mal was. Seine Ohren zuckten leicht als sie ihm antwortete. Ihre Stimme war sanft, beinahe kam es ihm liebevoll vor. Hatte er das überhaupt verdient? Sollte sie ihn nicht lieber anschreien? Ihn wüst beschimpfen und verabscheuen? Er war nicht immer nett zu ihr gewesen. Dann trat sie zwei weitere Schritte auf ihn zu und er entspannte sich selbst etwas. Gut, sie stellte sich also der Konfrontation. Kurz wanderte sein Blick wieder zu dem goldenen Fohlen, welches sich neben Mara gestellt hatte und ihn neugierig anblickte. Es schien zu fragen warum er die gleiche Farbe hatte. Doch Sliders Blick wanderte zurück zu der Schimmelstute.
Sie selbst schien angespannt zu sein, er konnte es ihr nicht verübeln. Mara hatte sich im Gegensatz zu ihm immer schwer getan etwas an ihm zu lesen. Doch auch das konnte er ihr nicht übel nehmen, er war ein eigenartiger Charakter. Das war eine Tatsache.
"Wie ich sehe ich alles... gut gegangen", hätte er gekonnt, hätte sich seine Stirn wohl in Falten gelegt. Die Fragestellung war nicht ganz optimal und er hasste Smalltalk so sehr. Und er wusste einfach nicht wie er dieses Gespräch beginnen sollte. Abwartend blickte er sie an, unsicher machte ihn das ganze nicht. Aber er hasste es wenn man Banalitäten austauschen musste ehe man zum eigentlich Punkt kommen konnte. Doch bei Mara war all dies anders, dass hier war keine normale Begegnung unter Freunden oder Bekannten. Im Gegenteil, nicht mit dieser Vorgeschichte.

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21.09.2015 12:16 Gunslider ist offline Email an Gunslider senden Beiträge von Gunslider suchen Nehmen Sie Gunslider in Ihre Freundesliste auf
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Es war seltsam, ihn wiederzusehen. Ich wusste nicht wieso, aber es fühlte sich komisch an. Nicht falsch, aber auch nicht richtig. Immer wieder sah ich seinen ekelhaften Bruder Sephiroth in ihm. Ganz egal wie ungleich sie auch waren, trotzdem teilten sie eine Mutter. Mein Unterbewusstsein schien Angst zu haben, an Slider auch noch eine so schreckliche Seite zu entdecken. Aber eigentlich kannte ich seine schlechte Seite ja schon, gleich zu Anfang hatte ich sie kennenlernen dürfen. Ich verabscheute oder verurteilte ihn deswegen nicht, jeder hatte seine Macken. Auch wenn das eine ganz schön große Macke war.
„Ja, das ist es wirklich.“, antwortete ich mit einem leichten Lächeln. „Und ich hätte nie gedacht, dass der Kleine mich so glücklich machen würde.“ Mein Blick wanderte wieder zu meinem Nachwuchs, welcher Slider immer noch fasziniert betrachtete. Zu gerne hätte ich gewusst, was in seinem kleinen Köpfchen vorging. Aber wie sollte ich das? Wahrscheinlich war es sowieso mehr oder weniger wirres Zeug. Ich konnte schlecht einschätzen, wie gut er schon denken konnte, ob er überhaupt schon richtig denken konnte. Immerhin war er ja noch sehr jung, einige Wochen alt. Er war noch so stark von mir abhängig. Aber es war ein schönes Gefühl, auf dieser Welt gebraucht zu werden. Das hatte mir bis jetzt noch keiner geben können, außer Armath.
Ich sah wieder auf, direkt in Sliders Augen. Irgendwie war er anders als früher. Nicht mehr so.. launisch. Zwar konnte ich seinen Gesichtszügen immer noch nichts entnehmen, aber ich spürte, dass er wesentlich entspannter war. Dadurch konnte ich mich auch endlich etwas entspannen und überlegte, warum er mich ansprach. Ich glaubte nicht, dass es daran lag, dass wir alte Freunde waren – denn das war ich für ihn sicher nicht. Das war schon immer soeine Frage gewesen, ob wir Freunde waren oder nicht. Und ich wusste es noch immer nicht. „Gibt es einen bestimmten Grund für dieses Gespräch?“, fragte ich schließlich, denn ich wusste noch, dass er nicht sonderlich darauf stand, einen Smalltalk zu führen. Wahrscheinlich interessierte es ihn ohnehin nicht, also musste ich ihn auch nicht mit für ihn sinnlosen Informationen füttern.

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21.09.2015 15:48 Maravilla ist offline Email an Maravilla senden Homepage von Maravilla Beiträge von Maravilla suchen Nehmen Sie Maravilla in Ihre Freundesliste auf Füge Maravilla in deine Contact-Liste ein
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Ein leichtes Lächeln setzte sich auf seine Lippen, es erleichterte ihn dass Mara sich scheinbar kaum geändert hatte. Wenn er ihr so zuhörte klang sie genau wie früher. Mit dem feinen Unterschied dass sie jetzt Mutter war. "Das... freut mich für dich", brachte er hervor, doch es klang nicht gezwungen oder aufgesetzt. Einfach neutral. Wenn es sie glücklich machte war ja alles in bester Ordnung. Und so wie es ihm schien hatte Sephiroth sich verpisst. Auch das war war gut, denn so konnte sie weiterhin glücklich sein. Slider war es egal wo sein Bruder steckte, was er trieb oder wen er gerade ärgerte. Er hatte es geschafft das hinter sich zu lassen, er war frei.
Er ließ kurz seinen Blick über die Umgebung schweifen ehe er bei dem Fohlen hängen blieb. Noch immer wurde Slider von diesem neugierig beäugt, doch noch war kein Wort über seine Lippen gekommen. Vielleicht war er schüchtern? Es war eigentlich nicht gut dass Sephiroth einen Sohn in die Welt gesetzt hatte. Man musste abwarten ob es Sliders Bruder heraus fand und ob er das Fohlen in Ruhe lassen würde oder nicht. Doch all das interessierte ihn nicht, es war nicht sein Problem.
Beinahe hätte er aufgelacht. Nein, Mara hatte sich wirklich nicht verändert. Er hatte eigentlich damit gerechnet dass sie ihn anschrie und zum Teufel schickte. Stattdessen fragte sie ihn ob es einen bestimmten Grund gab. Musste es denn für alles einen Grund geben? Interessierte es sie gar nicht wo er gewesen war? Immerhin war es eine sehr lange Zeit gewesen. Und sie fragte nur ob es einen bestimmten Grund für dieses Gespräch gab? Was wollte sie von ihm hören? Eine Entschuldigung? Eine Erklärung? Da würde sie leider lange warten müssen. Kurz kniff er etwas die Augen zusammen ehe er sich wieder entspannte. "Ach ich weiß auch nicht? Ich war lange weg. Uns verbindet etwas aus der Vergangenheit. Wäre es dir lieber gewesen ich hätte kehrt gemacht als ich dich gesehen habe?", er konnte den leicht ironischen Unterton leider nicht ganz verstecken. Innerlich schüttelte er den Kopf. Sie schaffte es einfach immer und immer wieder ihn leicht fuchtig werden zu lassen. Sie fiel immer mit der Tür ins Haus.

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24.09.2015 09:14 Gunslider ist offline Email an Gunslider senden Beiträge von Gunslider suchen Nehmen Sie Gunslider in Ihre Freundesliste auf
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