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Feel the Moment
Gier nach Leben




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Feel the Moment
4 Jahre * Hengst * Abenteurer


Was ist das Leben?
Es ist das Aufblizen eines Glühwürmchens
in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels
im Winter. Es ist der kleine Schatten, der
über das Gras huscht und im Sonnenuntergang verschwindet!
von Blackfoot auf seinem Totenbett

Genieße jeden Tage bis auf die letzte Sekunde, es könnte dein Letzter sein...


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Glücklich und zufrieden schlenderte ich am Ufer des Flusses entlang. Der Winter war hereingebrochen und es herrschte klirrende Kälte trotz strahlendem Sonnenschein. Überall lag Schnee und meine Hufe hinterließen klare Spuren in dem weißen Pulver. Vor mir befanden sich jedoch keine, es scheint, als wäre hier schon ewig keine Seele mehr vorbei gekommen. Ich war schon länger auf der Suche nach Gesellschaft, doch ich würde sie hier wohl genauso wenig wie sonst wo finden. Traurig ließ ich meinen Kopf hängen und streifte mit meiner Oberlippe über den weichen Pulverschnee. Ein lustiges schlangenlinienförmiges Muster ergab sich nach einigen Schritten und schon schlich sich wieder ein Lächeln über meine Lippen. Es gab keinen Grund traurig zu sein, mein letzter Rückfall war lange her! Das letzte Mal war ich vor 3 Wochen irgendwo aufgewacht, doch seitdem schien ich mich gefangen zu haben. Sonst war das beinahe im Minutentakt passiert, wenn ich einen schlechten Tag hatte. Es schien fast so, als hätte der andere aufgeben. Vielleicht war es ihm ja zu langweilig geworden mich zu terrorisieren und er hatte sich eine andere Beschäftigung gesucht. Soviel Hoffnung wie in den letzten Tagen hatte ich noch nie verspürt. Vielleicht konnte ich nun wirklich ein normales Leben führen, vielleicht war der Spuk endlich vorbei, vielleicht würde ich jetzt ja glücklich werden.
Ich blieb kurz stehen, da mir durch mein Schneegemale schwindelig geworden war. Der Schnee blendete durch die Sonnenstrahlen beinahe unerträglich, ich hatte teilweise das Gefühl fast zu erblinden. Wenigstens konnte ich dank des Flusslaufs nicht im Kreis laufen, sondern hatte eine Konstante, der ich folgen konnte.
Hoffentlich erscheint irgendwo ein anderer Pferdeleib an dem ich gleich mal meinen neu gewonnenen Frohmut auslassen konnte.

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20.01.2016 17:54 Dawn Treader ist offline Email an Dawn Treader senden Beiträge von Dawn Treader suchen Nehmen Sie Dawn Treader in Ihre Freundesliste auf
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Winter. Die einzige Jahreszeit in der es wirklich um das blanke Überleben ging. Der Schwarze hatte sich vorbereitet, war gut genährt, hatte sich Fettreserven angefressen, wie man es ihm gelehrt hatte. Nun hatte er Durst. Die einzigen Möglichkeiten bei Minusgraden Wasser zu sich zu nehmen waren ein Fluss, denn fließendes Wasser gefror nicht, oder Schnee fressen, was wiederum starke Bauchschmerzen verursachen konnte, wenn man zu gierig war. Er entschied sich für Ersteres, denn Letzteres würde unangenehm werden und er konnte sich den Luxus leisten. Für seine Artgenossen war es wohl nicht einfach zu dieser Jahreszeit in einem unbekannten Gebiet einen Fluss zu finden, aber Soulless kannte die Zeichen. Er folgte ihnen, schritt daher in einem ruhigen, gleichmäßigen Schritt. Keine Kraft verschwenden, es eilte nicht. Er konnte Tage ohne Wasser und Nahrung überleben, also ruhig Blut. Artgenossen hatte er in diesem Tal noch keine gefunden, nur alte Spuren im Schnee. Etwas erhaschte seine Aufmerksamkeit und er blickte zu Boden, kniff kurz die Augen zusammen, weil die reflektierende Sonne ihm die Sicht nahm. Spuren im Schnee, mal wieder. Doch diese waren frischer, noch nicht verwischt oder gefroren, so wie die Anderen. Der massige Schwarze blieb stehen, hob den Kopf und witterte im Wind. Nichts, die Richtung des Winds war falsch. Er hatte zwei Möglichkeiten. Entweder er trank hier am Ufer, kehrte dem Artgenossen den Rücken und ging oder aber er ging auf eben jenen zu. Handeln oder nicht handeln, darauf lief es immer hinaus, bei jeder Entscheidung. Handeln, oder nicht handeln. In jedem Fall würde er sich dem oder der Fremden nicht durstig nähern. Durst war eine Schwäche und er musste sie nun zwangsweise schnellstmöglich auslöschen. Wachsam begab er sich zum Fluss, analysierte seine Umgebung mit den Ohren, während er trank. Absetzen, schlucken, warten, erneut trinken, solange bis er genügend Flüssigkeit zu sich genommen hatte. Mit dem letzten Schluck Wasser im Maul, kaute er kurz, wärmte es auf und schluckte dann, während sein Blick in Richtung der Spuren schweifte. Es war entschieden, er würde handeln, konnte nicht einfach gehen, ohne nachzusehen um welchen Charakter es sich handelte. Er durfte die Mission nicht vernachlässigen, musste die Lehren seines Herrn weitergeben. Er setzte sich in Bewegung, folgte ohne Umschweife der Spur, bis er den zugehörigen Körper erblickte. Helles Fell, kräftige Statur, männlich also. Nicht das was er suchte, aber seine Lehre betraf jeden. Das Ziel war erfasst, der Auftrag klar, nun war Feingefühl gefragt. Auf seine ausdruckslose Miene setzte sich nun ein Lächeln, das seine Augen nicht erreichte. Es würde nie eine Gefühlsregung seine Augen erreichen, aber das konnte er nicht ändern, denn es war richtig. Das Lächeln galt nur dem üblichen Schauspiel, um nicht ganz so abschreckend zu wirken. Denn er hatte gelernt, dass Ausdruckslosigkeit den Meisten zunächst Angst einjagte. Er konnte nicht verstehen warum, aber seinem Ziel tat es nicht gut, wenn sein Gegenüber Angst hatte bevor er Vertrauen fasste und er musste Vertrauen fassen, bevor die Lektionen losgingen. Denn er würde Angst bekommen und ohne Vertrauen würde er fliehen wollen. Und Soulless konnte nicht zulassen, dass jemand floh.

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20.01.2016 18:23 Soulless ist offline Email an Soulless senden Beiträge von Soulless suchen Nehmen Sie Soulless in Ihre Freundesliste auf
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Als ich mich mit zusammengekniffenen Augen umsah vernahm ich einen dunklen Schatten am Horizont. Ungläubig starrte ich den Schemen weiter an. Kam da tatsächlich ein Artgenosse auf mich zu?
Ich grinste breit und konnte mich vor Freude kaum halten. Wie ein kleines Kind begann ich auf den Fremden zu zulaufen. Als ich schon fast bei ihm war rammte ich die Beine in den Boden und blieb stehen, schließlich sollte dieser ja keine Angst bekommen. “Hallo“, rief ich dem Hengst zu, “Du musst keine Angst haben, ich tu dir nichts.“.
Aufgeregt trat ich mit meinen Vorderläufen hin und her. Was der Fremde wohl für eine Persönlichkeit war? Ob er sich mit ihm verstand? Vielleicht war diese Person der erste Freund meines Lebens. Ich hatte wegen dem anderen nie Freunde gehabt, alle fanden mich gruselig und hatten sogar Angst vor mir. Doch das alles würde sich nun ändern, ich war fest entschlossen mein altes Leben hinter meiner Wenigkeit zu lassen und endlich durchzustarten als der, der ich eigentlich war. Ein lieber, junger und sehr verletzlicher Hengst der sich nach der Aufmerksamkeit und Nähe anderer sehnte.

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Feel the Moment am 21.01.2016 13:54.

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[Aww der arme Dawn xD]

Die angemessene Reaktion auf die Worte und das Verhalten des Fremden wären wohl entweder amüsiert sein oder beruhigt sein, aber Soul war nichts von alledem. Der Schwarze stand einfach nur da und besah sich den Hellen von nahem, analysierte ihn und kam zu dem Schluss, dass auch er schwach war und er ihm beibringen musste stark zu sein. "Angst ist etwas für Schwächlinge und ich bin mir sicher, dass du mir nichts tun wirst. Du weißt, dass du verlieren würdest, das sagen dir deine Instinkte." Seine Stimme klang monoton, ohne jedwede Betonung oder Gefühlsregung. Er zählte lediglich Fakten auf. Es war nur logisch, denn wie konnte ein aufgeregtes, hibbeliges Etwas wie er genug Konzentration aufbringen, um eine Maschine, wie ihn ernsthaft in Gefahr zu bringen? Zumal er belastet war von Dingen wie Gnade, Mitgefühl oder auch Hass. All diese Gefühle waren Schwächen, die den Ausgang eines Kampfes beeinflussen konnte. Und Soul besaß diese Schwächen nicht. Der Rappe schnaubte, um das Nasenwasser loszuwerden, was sich bei der Kälte immer schneller in seinen Nüstern sammelte. Sein Herz schlug kräftig in seiner Brust, die Lungen pumpten regelmäßig, er war im besten Alter und kerngesund. Nein, dieser Bursche hier würde ihn nicht aufhalten können. "Du bist schwach, doch ich kann dir helfen stark zu werden. Du musst es nur zulassen." Direkte Konfrontation schien ihm hier die effizienteste Vorgehensweise zu sein. Der Fremde sollte schnellstmöglich erkennen, dass er die Wahrheit sagte. "Du bist aufgeregt und unkonzentriert. Du sehnst dich nach Kontakt, dabei bist du alleine viel besser dran.", fuhr er fort, in eben jenem monotonen Ton, den er auch zuvor an den Tag gelegt hatte. Nun würde sich entscheiden, ob dieser männliche Artgenosse es wert war unterrichtet zu werden. Falls nicht, so musste Soul ihn auslöschen. Es durfte nicht länger Schwäche in dieser Welt geben. Schwäche löste Kriege aus. Gefühle lösten Kriege aus.

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21.01.2016 16:30 Soulless ist offline Email an Soulless senden Beiträge von Soulless suchen Nehmen Sie Soulless in Ihre Freundesliste auf
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[oh das kann witzig werden xDDDD]

Der Rappe schenkte mir eine Antwort die mich so entsetzte und verwirrte, dass mir der Atem stockte. Du bist schwach. Das war wohl auch das, was der andere von mir dachte. Diese Worte drehten ihre Bahnen in meinen Kopf und verunsicherten mich immer mehr. Die monotone Art des Rappen machte mich verrückt, ich hatte noch nie einen Artgenossen getroffen, der scheinbar keine Gefühle zeigen konnte oder vielleicht auch einfach nichts fühlte.
Das gekünstelte Lächeln das nicht so recht zu seinen leeren Augen gepasst hatte, war aus dem Gesicht des Fremden verschwunden. Zurück blieb vollkommene Ausdruckslosigkeit.
Ein Schauder lief mir über den Rücken. Der Unbekannte hatte etwas so befremdliches, dass man seine Nähe kaum aushielt. Allein seine Körperhaltung, die leer gefegten Augen und seine Art und Weise zu sprechen, jagten mir große Angst ein. Ich wollte am liebsten fliehen, doch der Boden ließ mich nicht los.
“Ich bin nicht so schwach wie du denkst.“, entgegnete ich zögernd. Natürlich war ich beinahe schon mickrig, ich konnte niemandem etwas zu Leide tun, doch der andere, der konnte das und zwar ziemlich gut.
Ich biss mir auf die Zunge für diesen Gedanken. Das hier sollte doch ein Neuanfang sein und was war nun? Ich flehte ja fast darum, dass ich wieder die Kontrolle verlor und die Drecksarbeit von meinem anderen ich erledigen ließ. Nein! Das musste aufhören!
Doch ich spürte schon wie mir langsam schummrig wurde. Lang würde es nicht mehr dauern bis der Albtraum wieder seinen Lauf nahm.

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21.01.2016 17:42 Dawn Treader ist offline Email an Dawn Treader senden Beiträge von Dawn Treader suchen Nehmen Sie Dawn Treader in Ihre Freundesliste auf
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Es war fast schon faszinierend die Gefühlsregungen seines Gegenübers zu sehen und zu analysieren. Aber eben auch nur fast. Nicht ganz die Reaktion, die er erwartet hatte und doch irgendwie logisch. Der Helle versuchte sich rauszureden, wollte sich größer machen als er war, den Schwarzen täuschen. Aber Soulless ließ sich nicht täuschen. Eigentlich hätte der Helle das erahnen müssen und dass er es nicht getan hatte sprach entweder für außerordentliche Dummheit oder für einen Hinterhalt. Sofort spannten sich die Muskeln des Rappen an, er ging in eine Angriffshaltung, die ihm erlauben würde jederzeit zu reagieren. Seine Mimik verriet nichts darüber, doch wie er die Hinterbeine in den Boden stemmte und sich einen stabileren Stand verschaffte schon. "Ich warne dich nur ein Mal, Fremder. Sollte das hier eine Falle sein, um gutgläubige Artgenossen umzubringen, ist das ein schwerer Fehler." Es war nur höflich und gerecht ihn zu warnen, schließlich hatte der Schwarze immer noch ein Ziel, das er erreichen wollte. Ein Hinterhalt stand diesem Ziel im Weg, also musste er ausgemerzt werden, koste es was es wolle. Es wäre vernünftig auf diese Warnung zu hören, aber Soul hatte gelernt, dass seine Artgenossen nicht immer das taten, was vernünftig war. Für ihn völlig unlogisch, aber er musste damit leben und er tat ja immerhin sein Bestes, um die Welt zu verbessern und solche Unlogik auszumerzen. Kurz stob eine Erinnerung in sein Hirn, er sah den Herrn, wie sein Huf auf seinen Schädel donnerte und für einen Moment leuchteten seine Augen auf. Dankbarkeit, Dankbarkeit für seinen Herrn, das war das Einzige, was er noch fühlte. So vieles hatte er ihm gelehrt, jede einzelne Narbe auf seinem rabenschwarzen Schädel stand für eine Lektion. Und die eine Lektion an die die Situation ihn erinnerte war Du darfst keine Fehler machen, Fehler sind etwas für Schwächlinge.

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21.01.2016 18:11 Soulless ist offline Email an Soulless senden Beiträge von Soulless suchen Nehmen Sie Soulless in Ihre Freundesliste auf
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“Eine Falle?“, ich schüttelte irritiert den Kopf, “Wie kommst du denn auf sowas?“. Der Ausdruck in meinem Gesicht sprach Bände. Irritation und Erstaunen mussten dem Schwarzen förmlich entgegen springen. Wieso sollte ICH einem Fremden eine Falle stellen?
Ich versuchte, die Fassung wieder zu erlangen, doch es gelang mir nicht vollständig. Wollte ich den Rappen doch nur darauf hinweisen, dass er meine Willigkeit nicht unterschätzen sollte. “Hör zu…“, begann ich mit neuer Entschlossenheit, “Ich will weder Ärger mit dir, noch will ich mich von dir belehren lassen. Es tut mir leid, falls ich dich verärgert habe.“. Wie so oft versuchte ich wieder mit Höflichkeit weiter zu kommen, doch ich hatte das Gefühl, dass das bei diesem Schlag von Persönlichkeit nicht funktionieren würde. Irgendetwas an dem Fremden war so gefährlich, ich konnte förmlich hören wie er schon die Messer schliff und sich finster lachend auf das freute, was bald folgen würde.
Unaufhörlich bohrte sich der tote Blick des Unbekannten durch Mark und Bein, ich fühlte mich wie auf einer Folterbank. Mir war heiß und kalt gleichzeitig, meine Muskeln zuckten und ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Es ging mir dreckig und das schlimmste daran war, dass ich mich wohl erst am Anfang des Elends befand. Mein Magen drehte sich um bei dem Gedanken, wie mich der Schwarze wohl zurichten konnte wenn er das wollte. Ich war mir nur noch nicht sicher, ob der finster drein blickende Hengst dies wirklich begehrte.

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21.01.2016 23:26 Dawn Treader ist offline Email an Dawn Treader senden Beiträge von Dawn Treader suchen Nehmen Sie Dawn Treader in Ihre Freundesliste auf
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Der Helle wirkte irritiert, ja nahezu verwirrt, gehetzt auf eine Art und Weise, die Soul nicht kannte. Belog der Fremde ihn? Sprach er die Wahrheit? Soul rollte den Fall von vorne auf, ging noch einmal alle Hinweise durch, die er hatte und bemerkte, dass ihm irgendeine Information fehlte. Irgendetwas versuchte der Helle zu verbergen, doch Soul konnte sich keinen Reim darauf machen was es war. Fürs Erste klang es logisch, dass er keinen Ärger wollte. Er schien eingesehen zu haben, dass Soul ihm weit überlegen war. Gut für ihn. Nicht, dass ihn das erfreute oder mit Genugtuung erfüllte, nein. Es war wesentlich einfacher. Jedes Lebewesen war wertvoll, das hatte man ihn gelehrt. Also musste er schlussendlich um jedes Lebewesen kämpfen, musste es irgendwie retten. Daraus folgte wiederum, dass es gut für den Fremden war, dass er einen Kampf mit ihm mied. Der zweite Teil seiner Erklärung war jedoch nicht so gut. Er wollte nicht belehrt werden. Nun, niemand wollte das, zumindest zu Beginn nicht. Soul erinnerte sich schwach daran, dass auch er zu Beginn aufbegehrt hatte. Wie jämmerlich er doch gewesen war. "Du kannst mich nicht verärgern.", stellte der Schwarze fest, ein weiterer logischer Schritt, um den Anderen wieder zu beruhigen. Es hatte seine Vor- und Nachteile mit jemandem wie ihm zu kommunizieren, vielleicht würde auch der Helle bald darauf kommen. Für seine folgenden Worte nahm der Schwarze sich Zeit, räusperte sich, was im Hinblick auf sein anderes Auftreten schon beinahe normal wirkte. "Ich kann jedoch nicht akzeptieren, dass du nicht belehrt werden willst. Die Welt wie sie ist wird untergehen, wenn es so weitergeht wie bisher. Gefühle, Hass, Liebe, Mitleid, Gnade, Verzweiflung, sie alle lösen Kriege aus. Sie alle bringen Mörder, Vergewaltiger und all die anderen Gräuel hervor, die diese Welt Stück für Stück auslöschen. Siehst du das nicht? Gefühle sind an all dem Tod schuld. Gefühle sind etwas für die Schwachen, für die, die nicht überleben werden, wenn mein Werk vollendet ist. Du hast Angst, das weiß ich und diese Angst wird eines Tages dafür verantwortlich sein, dass du Dummes tust. Du kannst dich nicht raushalten. Du kannst nicht so tun, als wärst du nicht mitverantwortlich für dieses Disaster. Ich will dich retten, verstehst du das?" Er war kein leidenschaftlicher Redner, aber in seinen Ohren ergab jedes Wort einen Sinn und er hatte beinahe so etwas wie Hoffnung, dass der Helle den Sinn dahinter verstehen würde. Es wäre Verschwendung, wenn er es nicht täte und Verschwendung war etwas, das er sich nicht leisten konnte. Die Zeit drängte, er musste handeln.

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21.01.2016 23:53 Soulless ist offline Email an Soulless senden Beiträge von Soulless suchen Nehmen Sie Soulless in Ihre Freundesliste auf
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Langsam verstand ich, worum es dem Dunklen ging. Er wollte mich zu einem gefühllosen Klumpen machen, so wie er es war. Entsetzt starrte ich den Fremden an, ich wusste nicht, was ich auf seinen Redeschwall entgegnen sollte.
War der Idiot doch tatsächlich der Meinung, dass Gefühle an all dem Elend auf dieser Welt schuld waren. Klar gab es viele Dramen nur aufgrund unkontrollierter Gefühlsausbrüche, aber es war absolut kindisch sich einzubilden, dass es ohne Empfindungen auch keine Kriege mehr geben würde.
“Ich respektiere deine Sichtweise und solang es dich glücklich macht, sofern du so etwas wie Glück empfinden kannst, ist das auch in Ordnung, aber ich werde mich bestimmt nicht deiner Meinung anschließen. Es tut mir leid, wenn ich dich da enttäuschen muss.“, entgegnete ich, wohl wissend, dass bald die Hölle über mich hereinbrechen würde.
Doch ich würde mich mit Sicherheit nicht auf seine einseitige Sichtweise auf die Welt einlassen. Es glich einem Tanz mit dem Teufel sich mit dem Fremden einzulassen.
Vorsichtig trat ich einige Schritte zurück um etwas Distanz zwischen unsere Leiber zu schaffen. Sollte der Dunkle zum Angriff ansetzen, würde ich so noch genug Reaktionszeit zur Verfügung haben. Trotzdem hoffte ich inständig, dass ich den Hengst zur Vernunft bringen konnte, schließlich hielt ich nicht viel von sinnlosen Prügeleien.

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23.01.2016 19:42 Dawn Treader ist offline Email an Dawn Treader senden Beiträge von Dawn Treader suchen Nehmen Sie Dawn Treader in Ihre Freundesliste auf
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Der Rappe schüttelte langsam den Kopf, sein Hirn ratterte und versuchte zu begreifen was der Helle meinte, was er wirklich sagen wollte mit seiner gleichsam paradoxen Aussage. Er respektierte seine Meinung, wollte sich jedoch nicht anschließen? Für den Schwarzen war das nicht zu vereinen. Zumal es hier nicht um seine Meinung ging, sondern um klare Fakten. Anscheinend hatte ihn der Helle missverstanden, ja, so musste es sein. Am Rande nahm er wahr, wie der Fremde sich langsam zurückzog und sein Hirn reagierte mit einem schrillen Alarm. Er musste die Taktik wechseln, sonst würde sein Gegenüber wohl fliehen. "Ich denke du musst erst verstehen lernen, bevor du dich auf meine Lehren einlässt, kein Problem.", stellte er fest und brachte sich in eine entspanntere, aber dennoch wachsame Position, um dem Hellen zu bedeuten, dass er nicht angreifen - aber sich auch nicht verarschen lassen würde. "Erneut, du kannst mich weder verärgern noch enttäuschen. Ich habe keine Ahnung wie das geht. Ich hasse dich auch nicht, noch finde ich dich sympathisch, verstehst du das?" Er wollte sichergehen, dass der Helle wusste wie er tickte, wollte keine weiteren Missverständnisse. Anscheinend hatte er ihn überfordert, also begann er nun Schritt für Schritt und der erste Schritt, so hatte er gelernt, war eigentlich die Begrüßung und Vorstellung. Also schaltete er um, spulte auf Anfang und nickte dem Fremden zu. "Mein Name ist im Übrigen Soulless. Nicht, dass er wichtig wäre, aber das gesellschaftliche Ritual verlangt wohl, dass ich mich endlich vorstelle." Soulless. Ihm war die Ironie seines Namens bewusst, hatten doch so viele bereits amüsiert festgestellt wie treffend er doch war, doch sie verstanden nicht, dass dies beabsichtigt war. Im Gegensatz zu diesem Kollegen hier waren Andere sogleich vorgewarnt was auf sie zukommen würde. Kein Bedauern, keine Freude, nichts. Aber du hast eine Seele., wisperte es leise in ihm und wie so oft ignorierte er die verbitterte Stimme, das schmollende Kind, das tief in seinem Innern in einer dreckigen Pfütze saß und verrottete.

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23.01.2016 20:06 Soulless ist offline Email an Soulless senden Beiträge von Soulless suchen Nehmen Sie Soulless in Ihre Freundesliste auf
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Meine Muskeln entspannten sich, als die Worte des Rappen an mein Ohr drangen. Vielleicht war der Fremde doch nicht auf Krawall gebürstet. Ich blieb stehen und legte den Kopf schräg, als er mir erklärte, dass er mich weder mochte, noch hasste. Wie konnte das sein? “Aber was tust du dann? Du musst doch irgendetwas empfinden?“, abermals stand mir die Verwirrung buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Der Dunkle musste doch wissen, wie sein Gegenüber auf ihn wirkte. “Du meintest, ich sei schwach. Eine recht oberflächliche Bemerkung, das ist wohl wahr. Aber wie schätzt du mich noch ein? Bin ich in deinen Augen ein gottloser Bastard, ein verliebter Idiot, irgendetwas musst du doch denken?“, meine Stimme zitterte, es war schwer zu realisieren, was sich vor mir abspielte.
Nachdem sich der Schwarze vorgestellt hatte, wollte ich ihm das gleichtun und nannte ihm meinen Namen: “Es freut mich, dich kennen zu lernen. Mein Name ist Dawn Treader, Dawn reicht allerdings vollkommen aus.".
Ich musste grinsen, nachdem ich meinen Satz beendet hatte. Soulless. Dieser Name passte so perfekt zu meinem Gegenüber, dass ich nicht umhin kam, zu vermuten, dass er sich diesen Namen wohl selbst gegeben hatte. Da dies aber nichts zur Sache tat, schwieg ich und sponn das Netz weiter in meinem Kopf. Er schien eine ernst zu nehmende Störung zu haben, deswegen unterschied er sich kaum von meiner Wenigkeit. Auch ich hatte ein Problem und mich überkam das Gefühl, dass mein Gegenüber womöglich der erste war, der ansatzweise erfassen konnte, was sich in meinem Inneren abspielte. Vielleicht konnte aus dieser seltsamen Begegnung doch noch eine innige Freundschaft werden.
“Also gut Soulless, dann klär mich auf.“, meinte ich, gewillt, mich auf seine Spinnereien einzulassen. Vielleicht konnte ich den Hengst durchschauen, nachdem er mir mehr erzählt hatte.

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23.01.2016 21:37 Dawn Treader ist offline Email an Dawn Treader senden Beiträge von Dawn Treader suchen Nehmen Sie Dawn Treader in Ihre Freundesliste auf
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Ah, da war es was er wollte. Zwar schien sein Gegenüber noch nicht ganz zu begreifen, was der Schwarze darstellte, doch er begann die für seinesgleichen üblichen Fragen zu stellen. Er wusste, dass es für diejenigen, die das erste Mal jemandem wie ihm begegneten, schwer war, nachzuempfinden dass er eben nichts empfand, so seltsam das auch klang. Bisweilen hatte er schon einige Tests durchlaufen bis hin zu Melodien oder kleineren Attacken, die ihn wohl provozieren sollten. Zwar fand Soul ein solches Verhalten unlogisch, aber er sah ein, dass es zum Prozess gehörte um ihn zu begreifen und zu erkennen. "Ja, ich schätze dich als schwach ein. Was ich sonst noch über dich denke? Du bist offensichtlich vorsichtig und lernwillig, was man mit neugierig übersetzen könnte. Du versuchst zu verstehen, wodurch ich dich als durchschnittlich intelligent einschätze. Jedenfalls bist du nicht dumm, sondern versuchst das Beste für dich herauszufinden. Wenn man es so nimmt bist du folglich relativ normal, jedenfalls nach meiner Definition von normal, welche von den Artgenossen abhängig ist, die ich bereits getroffen habe." So schloss er seine Erörterung über seinen Gegenüber, legte die Akte beiseite und konzentrierte sich wieder vollends auf das darauffolgende Gespräch. "Dawn also. Freut mich ebenfalls." Es war eine offensichtliche Lüge, um zu testen inwieweit der Helle aufgepasst hatte. Ebenso gehörte sie zu diesem gesellschaftlichen Ritual, das so viele beruhigte, so wie auch dieses männliche Exemplar seiner Art. Über seine Aufforderung musste der Schwarze einen Augenblick nachdenken. Es gab unterschiedliche Methoden, um seinen Gegenüber darüber aufzuklären was er war und welche Vorteile es hatte so zu sein wie er. Soul würde kein Wort über seine Vergangenheit verlieren, so viel stand fest. Er hatte eine Mission und diese beinhaltete nicht, dass er dazu verpflichtet war jedem dahergelaufenen Artgenossen seine Lebensgeschichte aufzuhalsen, obwohl es bisweilen ein oder zwei Mal ein wenig geholfen hat denjenigen zu rekrutieren. Wie machte er einem Hengst wie Dawn also das Gesamtbild klar, ohne sich gleichzeitig angreifbar zu machen? Die beste Methode erschien ihm die Praktische. Bisher hatten einige Hengste neidisch darauf reagiert so schmerzfrei zu sein wie er. Zwar spürte er selbst keinen Neid, aber er verstand durchaus, wie man eben solchen provozieren konnte. "Greif mich an, mit allem was du hast. Ich verspreche dir, dass ich dir nicht weh tun werde und nicht zucken werde. Ich werde dich höchstens ein Mal verbal ermahnen, wenn es genug ist. Solltest du diese Warnung ignorieren, töte ich dich. Verstanden? Ich denke danach begreifst du ein wenig mehr."

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Die Worte des Hengstes zu meiner Persönlichkeit gingen keinesfalls tiefer als die vorherigen, dennoch stellte mich seine Antwort vorerst zufrieden. Hatte er meinen Charakter immerhin ziemlich treffend beschrieben. Als überaus intelligent würde ich mich selbst zwar niemals bezeichnen, aber wer würde zu so einem „Kompliment“ schon nein sagen?
Als der Dunkle schließlich nach einer kleinen Denkpause fortfuhr, wusste ich wieder nicht, wie mir geschah. Glaubte dieser Narr wirklich, ich würde ihn angreifen? Er schien mich noch nicht wirklich einschätzen zu können, deshalb nahm ich ihm diese Ansage zwar nicht übel, meine Verwirrung schlug allerdings in Skepsis um. “Zu meiner Lebensphilosophie gehört es, niemanden grundlos anzugreifen und ich verstehe auch nicht, was ich dadurch begreifen sollte. Ich würde so oder so aufhören auf jemanden einzuschlagen, nachdem er mich darum gebeten hatte, schließlich muss man ja niemanden mit Absicht töten.“, antwortete ich ruhig. Die Aussage, dass er dies tun wollte, falls ich nicht auf seine Aufforderung reagieren würde, machte mich stutzig. Ich konnte einfach nicht begreifen, worauf mein Gegenüber aus war, doch ich wollte weiter abwarten, in der Hoffnung, dass ich es vielleicht irgendwann verstehen konnte.

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Der Schwarze atmete tief ein und aus und verfiel wieder in Schweigen. Sein Gehirn ratterte ob der Informationen, die er gerade erhalten hatte. Er hatte den Hellen falsch eingeschätzt, hatte einen weiteren Fehler begangen und langsam musste er anfangen eben jene zu vermeiden. Sein Meister hätte ihn wohl schon windelweich geprügelt und selbst als es ihm schon lange nichts mehr ausgemacht hatte verprügelt zu werden, schwächten ihn die Schläge und er durfte nicht schwach sein. Also nahm er sich nun die Zeit zum Nachdenken, starrte den Hellen dabei konzentriert an. So vergingen einige Minuten, bevor er zu einer Antwort ansetzte. "Du solltest dadurch eigentlich begreifen welche unschlagbaren Vorteile es in einem Kampf mit sich bringt nichts zu fühlen. Es würde dich mächtig machen, vor allem innerlich, verstehst du das?" Seine Stimme war tief, dunkel und monoton, doch dieses eine Wort betonte er auf eine Art und Weise, die er schon oft bei Anderen gehört hatte. Es klang beinahe schon leidenschaftlich. "Ich zucke nicht einmal zusammen, selbst wenn Blut fließt.", berichtete der Schwarze weiter und setzte wieder dieses unheimliche, emotionslose Lächeln auf. "Kannst du dir ansatzweise vorstellen welche Ausmaße das hat? Wie ein gefühlvoller Feind reagieren würde, wenn du nicht einmal zuckst?" Kurz ließ Soul den Blick schweifen, vergewisserte sich, dass sie weiterhin alleine und sicher waren. "Selbst wenn du niemanden töten willst, es wird immer Artgenossen geben, die dich töten wollen. Nicht nur Artgenossen. Im Grunde hats die halbe Welt auf dich abgesehen. Mit meiner... Methode des Lebens hättest du keine Angst mehr und du würdest in jeder Lebenslage überleben, zumindest bis das Alter dich dahinrafft."

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12.02.2016 03:01 Soulless ist offline Email an Soulless senden Beiträge von Soulless suchen Nehmen Sie Soulless in Ihre Freundesliste auf
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“Aber um mich mächtig fühlen zu können, muss ich ja auch etwas fühlen.“, entgegnete ich trocken und merkte, dass ich meinen Gegenüber jetzt in eine Ecke drängen konnte, “Deine Theorie ist ziemlich lückenhaft.“
Mein Interesse an dem Dunklen schwand und ich nahm mir vor, bald das Weite zu suchen, ehe es brenzlig wurde. Schließlich wollte ich es nicht riskieren, mich von Soulless zu Brei verarbeiten zu lassen.
Als er mit seinen Worten fortfuhr, um mich doch noch auf seine Seite zu ziehen, prallten seine Aussagen allerdings an mir ab. Es konnte durchaus sein, dass sich Weicheier von so etwas beeindrucken ließen, aber jemand, der sich von so etwas beeindrucken ließ, würde wohl kaum grundlos auf jemanden losgehen. “Ich glaube, du hast dich da in was verrannt.“, murmelte ich kopfschüttelnd. Der Schwarze würde wohl nie zur Vernunft gehen und seinen geistigen Dünnschiss noch etlichen anderen aufdrücken, ich konnte nur hoffen, dass sich niemand von ihm beeindrucken ließ.
Ich starrte den Kranken gespannt an und wartete auf eine Reaktion seinerseits.

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09.03.2016 18:14 Dawn Treader ist offline Email an Dawn Treader senden Beiträge von Dawn Treader suchen Nehmen Sie Dawn Treader in Ihre Freundesliste auf
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Der Rappe schüttelte den Kopf. "Es geht nicht darum sich mächtig zu fühlen, es geht darum mächtig zu sein. Aber ich erwarte nicht länger, dass du es von alleine verstehst." Seine Ohren legten sich in den Nacken, eine Warnung. "Ich werde es dir wohl beibringen müssen, wie mein Meister es mir beigebracht hat." Ein kurzes Aufflackern, ein leichtes Glänzen in seinen Augen verriet, dass er nicht zur Gänze gefühllos war. Er unterdrückte das Gefühl wieder, rang es nieder, wie er es mit allen getan hatte. Sein Körper erhielt den Befehl und reagierte sofort, wie gewohnt. Der Rappe schoss vorwärts, auf den Hellen zu, das Gesicht völlig reglos. Es musste das Bild aus einem Albtraum sein, wie er die Zähne bleckte und den Hellen mit seinem puren Körpergewicht rammte, ohne dabei eine weitere Regung der Muskeln in seinem Gesicht zu zeigen. Sein Maul schnappte nach dem Genick des Hellen, wollte ihn packen und niederringen.

Er würde es ihm schon beibringen. Wahrscheinlich musste er ihn jagen und ihm immer wieder die Lektionen seines Meisters predigen, bis er endlich bei ihm blieb und lernte, ermüdete und schließlich seine heißgeliebten Gefühle aufgab. Soul verstand das, auf seltsame Art und Weise und doch konnte er nicht verstehen, warum man sich dagegen wehrte mächtig zu sein. Es wäre eine so viel bessere Welt, wenn niemand mehr Gefühle hätte. Niemand.

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05.04.2016 16:02 Soulless ist offline Email an Soulless senden Beiträge von Soulless suchen Nehmen Sie Soulless in Ihre Freundesliste auf
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